16. September, 2020

Reflexionen zum Source-to-Pay Sofa Summit 2020

von OpusCapita, Source-to-Pay

Erst vor wenigen Wochen haben wir unsere erste virtuelle Veranstaltung durchgeführt - das Source-to-Pay-Sofa Summit 2020. Nach allem, was wir an Feedback bekommen haben, war es ein Erfolg. Da nun viele von Ihnen aus den Sommerferien zurückgekehrt sind, wollte ich die Möglichkeit ergreifen und über die Veranstaltung und das zentrale Thema reflektieren, dass Source-to-Pay mittlerweile für viele Unternehmen geschäftskritisch geworden ist.

Wenn Sie an der Veranstaltung teilgenommen haben, werden Sie bereits wissen, dass wir von einer Reihe wirklich hervorragender Referenten unterstützt worden sind. Wir haben unsere Sprecher nicht bezahlt, sondern dem Unicef-Fonds für Kinder, die unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie leiden, eine Spende zukommen lassen. Ich möchte alle dazu einladen, die Website zu besuchen und, wenn Sie möchten, selbst zu spenden.

Bei der Planung der Veranstaltung war es uns ein Anliegen, eine solide Diskussion über alle Bestandteile von Source-to-Pay im Kontext des aktuellen Geschehens zu führen. Die Anzahl an Referenten war zu groß, um alle Personen einzeln aufzuzählen. Wir haben uns über Beiträge von EFFSO, ScanMarket, Sievo, Rossmann, Equinor, Andas sowie Mercateo gefreut, und auch OpusCapita war mit den eigenen Experten vertreten. Die Vorträge und Diskussionsrunden beim S2P Sofa Summit folgten einem roten Faden, der die Teilnehmer thematisch vom Source-to-Contract-Prozess über die operative Beschaffung bis hin zur digitalen Transformation und der Zukunft der elektronischen Beschaffung führte. Tatsächlich hatten wir 16 Sessions und 11 Referenten, die alle Teil eines Dialogs waren, in dem es um die Frage ging, wie geschäftskritisch Source-to-Pay für viele Unternehmen geworden ist.

Die Veranstaltung war großartig - Ich lade Sie ein, sich die Aufzeichnungen vom Source-to-Pay Sofa Summit hier On-Demand anzuschauen. Lassen Sie uns aber auch nochmal auf das Thema der Veranstaltung zurückkommen. So wie viele Unternehmen, vielleicht auch ihr Unternehmen, steht OpusCapita an der Vorderfront dieser Krise - damit ist nicht gemeint, dass wir das Gesundheitssystem unterstützen. Vielmehr meine ich, dass die Beschaffung und Rechnungsautomatisierung an Bedeutung enorm zugenommen haben. Aus erster Hand wissen wir, dass durch die Pandemie alle papierbasierten Rechnungsbearbeitungsprozesse (und Dienstleistungen) zu einem Risikoelement für die Fähigkeit der Organisation geworden sind, die benötigten Materialien zu beschaffen. Wir wissen auch, dass die Beschaffung von Materialien, seien es persönliche Schutzausrüstungen für unsere Kunden aus dem Krankenhaussektor oder Plexiglastrennwände für unsere Kunden im Einzelhandel, herausfordernd, aber von entscheidender Bedeutung waren. Die Beschaffungsteams mussten schnell reagieren, um die Mitarbeiter und ihre Kunden im wahrsten Sinne des Wortes zu schützen.

In einem Vortrag während des Summits wurde uns demonstriert, wie die Beschaffung wirklich Leben retten kann. Dieses Beispiel hatte nichts mit der Pandemie an sich zu tun. Dennoch konnten wir in dem Vortrag sehen, wie hart Beschaffungsabteilungen hinter den Kulissen arbeiten, dabei Tools für die jeweiligen Anforderungen einsetzen, mit Lieferanten und in einigen Fällen auch mit uns stärker zusammenarbeiten.

Was haben wir in den letzten Monaten dazugelernt? Mit Blick auf den anstehenden Herbst möchte ich Ihnen zwei Gedanken mit auf den Weg geben. Es gab noch nie einen besseren Zeitpunkt, um Ihre Beschaffungs- und Rechnungsbearbeitungsprozesse zu digitalisieren. Ihre Rechnungen - wenn Sie Lieferanten haben, die Ihnen Papierrechnungen schicken, oder wenn Sie Kunden haben, denen Sie Papierrechnungen schicken, sollten Sie Möglichkeiten in Betracht ziehen, das Risiko, das diese Lieferanten/Kunden in Ihrem Unternehmen verursachen können, zu reduzieren. Darüber hinaus ist der Gemeinschaftsgedanke verstärkt worden. Das merken wir in der täglichen Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern. Nicht zuletzt die Unterstützung von Partnern und Kunden im Rahmen des Sofa Summits hat gezeigt, dass wir auch in herausfordernden Zeiten gemeinschaftlich kooperieren und uns gegenseitig unterstützen. Teil dieser Community zu sein, bietet ein wichtiges Fundament zur Bewältigung zukünftiger Herausforderungen und Nutzung neuer Möglichkeiten und Chancen. Wir freuen uns auch in Zukunft als ein Teil dieser Community unseren Beitrag und Mehrwert leisten zu können.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und verbleibe mit freundlichen Grüßen,
Patrik Sallner

 

Patrik Sallner

Patrik Sallner
CEO
OpusCapita

Patrik übernahm im Oktober 2015 die Rolle als CEO in der OpusCapita-Gruppe. In seiner vorherigen Funktion als CEO des VC-finanzierten Start-up-Unternehmens MariaDB Corporation integrierte er MariaDB in die am schnellsten wachsende relationale Datenbank, die von Unternehmen wie Google, Amazon, Red Hat und Barclay's Bank genutzt wird.

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