18. Dezember, 2020

Øivind Kirksæters erste 100 Tage bei OpusCapita

von Point-of-View, OpusCapita

Als neuer CEO sind die ersten 100 Tage der wesentliche Faktor für den Erfolg - sowohl aus persönlicher Sicht als auch für das Unternehmen. Wir haben das zum Anlass genommen, uns mit unserem CEO, Øivind Kirksæter zu einem kurzen Interview zusammen zu setzen.

Øivind Kirksæter

Wenn Du jetzt auf die ersten 100 Tage bei OpusCapita zurückblickst, welche Themen haben für schlaflose Nächte gesorgt?

Covid-19 ist eine Krise wie keine andere. Wirklich jeden Mitarbeiter und jeden Bereich der Organisation berührt dieses Thema und hat dabei an vielen Stellen für große Unsicherheiten gesorgt. Den richtigen Blickwinkel dazu einzunehmen bedeutet, sich mit den Menschen zu befassen - den Mitarbeitern wie auch den Externen - und zuzuhören, welche Bedenken sie haben. Effektive Kommunikation ist in einer solchen Situation essentiell!

Es ist für mich das erste Mal, dass ich in einem neuen Unternehmen die Menschen nicht persönlich treffen kann um sie wirklich kennenzulernen. In dieser Situation Entscheidungen von Zuhause aus zu treffen, um das Unternehmen in der Covid-19-Krise zu steuern, Risiken zu minimieren und den Betrieb für unseren Digitalisierungs-Service zu erhalten - das hat mich wirklich einige Nächte wach gehalten.

Gleichzeitig bin ich persönlich begeistert von der Effizienz und der Art der Zusammenarbeit der Kollegen, gerade weil ein physisches Zusammentreffen für Besprechungen einfach nicht möglich war. Das beweist wie stark die Kultur zur Zusammenarbeit im Unternehmen ist, auch wenn alle sich nur "virtuell" von Zuhause austauschen können.

Was sind denn die größten Herausforderungen denen sich ein CEO gegenüber sieht?

OpusCapita hat in den letzten Jahren eine gewaltige Reise hinter sich gebracht. Viele Veränderungen, Akquisitionen, Veräußerungen, ein neuer Eigentümer und so weiter.
Jetzt kommt eine Zeit der Konsolidierung. Derzeit fokussieren wir uns auf die Optimierung unserer Arbeitsweise, Verbesserung unserer Qualität und Stabilisierung unserer Leistungen.

In den kommenden 6-12 Monaten wollen wir uns vor allem intensiv um unsere Bestandskunden kümmern. Gleichzeitig wollen wir unsere Organisation weiter verbessern. Und in ein paar Monaten werden wir uns zusätzlich wieder mehr auf die Neukundengewinnung fokussieren, deutlich besser abgestimmt und schlanker, um unsere Position im Markt zu stärken und unseren Marktanteil im Digitalisierungs-Segment deutlich weiter zu erhöhen.

Solange wir alle noch mitten in der Covid-19-Krise stecken, ist es manchmal nicht einfach, die Laune so weit hoch zu halten, wo sie hingehört. Das Vertrauen untereinander und die gemeinsame Blickrichtung helfen hier enorm und ich bin beeindruckt von der Geschwindigkeit und von der Nachhaltigkeit mit der die Kollegen hier bei der Sache sind.

Mein Ziel ist es, das die richtigen Information auf dem richtigen Management-Level zur richtigen Zeit verfügbar sind, damit schnelle und konstruktive Entscheidungen getroffen werden können. So können wir die Themen effizient bewegen und bedienen zugleich die Interessen unserer internen und externen Stakeholder.

Was ist OpusCapita’s Digitalisierungsstrategie und was sind die Hindernisse?

Unsere Strategie ist es unsere Kunden entlang der von uns adressierten Prozesse vollständig zu digitalisieren. Schritt für Schritt und einen nach dem anderen, einfach weil wir nicht ganz Europa komplett in einem Stück digitalisieren können. Wir konzentrieren uns darauf unsere Kunden in der Umstellung ihrer Arbeitsweise zu unterstützen mit dem Ziel, das volle Potential für ein digitales Business freizusetzen, in welchem Prozesse automatisiert und Geschäftsmodelle umgewandelt werden können. Dieser Weg ist wesentlich effektiver und sichert gleichzeitig eine hohe Qualität und im Endeffekt auch eine höhere Geschwindigkeit.

Das größte Hindernis ist, dass es einfach Zeit braucht. Und Sorgfalt. Wir sprechen über tausende Mitspieler da draußen, die alle mitziehen müssen. Wir haben in unseren Services für die Digitalisierung und Verarbeitung von Papierrechnungen Herausforderungen angetroffen und arbeiten kontinuierlich daran, unsere Teams und die Zusammenarbeit mit unseren externen Partnern zu stärken und zu entwickeln. Die größte Herausforderung ist dabei nicht die Technik und auch nicht die Kompetenz, tatsächlich ist es die Geschwindigkeit. Digitalisierung ist ein gutes Ziel und es können sich meist alle leicht auf diese Ziel verständigen. Aber ich muss eben auch dahin kommen - und das braucht Zeit.

Was macht OpusCapita gut und wo liegt dabei die Chance zu wachsen?

Wir entwickeln die richtigen Systeme um unsere Kunden nach vorne zu bringen. Natürlich braucht es etwas Zeit, unsere bestehenden Prozesse auf die modernsten Plattformen und Technologien zu konsolidieren. Sobald das aber abgeschlossen ist, werden wir zweifellos eines der führenden Angebote im Markt haben und zu den global besten Anbietern zur durchgängigen Prozessdigitalisierung gehören. Wenn die globale Krise mit den einhergehenden notwendigen Kontaktbeschränkungen einmal überwunden haben, ergeben sich neue Möglichkeiten um sicherzustellen, dass unsere Organisation noch agiler und dynamischer im Umgang mit zukünftigen Herausforderungen wird. Dabei planen wir das Angebot von OpusCapita weiter auszubauen, mit nachhaltigem Fokus auf die vollständige Digitalisierung der Source-to-Pay Prozesse unserer Kunden. Dies erhöht die Werthaltigkeit für unsere Kunden und Partner immens.


Was war die größte positive Überraschung bei OpusCapita?

Die Menschen, mit ihrer klaren, wertebasierten Kultur und dem starken Willen, für unsere Kunden das Beste zu liefern was wir können und ein gewinnbringender Partner zu sein. Das Resultat ist ein bemerkenswert flexibles und innovatives Unternehmen. Das wertvollste Gut, die Zukunft unserer Organisation, sind die Menschen. Menschen die einen Beitrag leisten wollen und stolz auf das sind was sie tun. OpusCapitans nehmen Verantwortung, zeigen Initiative, stehen für ihren eigenen Erfolg und für den der gesamten Firma.

Was wünschen Sie sich für unsere Kunden im Neuen Jahr 2021?

Noch mehr Geschwindigkeit in der Umsetzung der Digitalisierung und den Genuss all der Vorteile die diese neuen Technologien bringen.

Vor dem Jahreswechsel aber wünsche ich allen unseren Kunden Zeit für etwas Entspannung und mit ihren Familien. Und für 2021 Gesundheit und Glück und eine gute Portion Erfolg!

 

 

 

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