24. August, 2020

Im Jahr 2020 hat sich für Source-to-Pay alles verändert

von Digitalization, Source-to-Pay

Im Jahr 2020 hat sich für den Bereich Source-to-Pay alles verändert. Die globalen Auswirkungen der Corona-Pandemie haben die Spielregeln beeinflusst, wobei wir nach wie vor immer wieder Neues dazulernen. Insbesonderes mussten wir feststellen, dass die Digitalisierung nicht als selbstverständlich angesehen werden kann - es gibt noch viel zu tun.

Noch vor diesem Jahr bestand bei vielen das Gefühl, dass alle Zeit der Welt bleibt, um die Digitalisierung der Geschäftsprozesse im eigenen Unternehmen voranzutreiben. Kunden und Lieferanten, die sich nicht an die digitalen Geschäftsprozesse angepasst haben, konnten ignoriert und vernachlässigt werden. Momentan ist die Lage jedoch angespannt, so dass viele der Transformation der eigenen Geschäftsprozesse nicht mehr so entspannt entgegensehen. Unsere Kunden sind überzeugt, dass die digitale Transformation nicht schnell genug voranschreiten kann - und wir stimmen zu, dass die digitale Transformation von wesentlicher Bedeutung ist, um die weiteren Auswirkungen der Pandemie oder was auch immer als Nächstes auf uns zukommt zu mildern.

Eine wichtige und wesentliche Erkenntnis aus der Krise ist, dass Source-to-Pay-Prozesse und Procurement im Speziellen für viele Unternehmen geschäftskritisch geworden sind. Vor der Krise kannten wir kritische Prozesse im Procurement und Sourcing insbesondere aus der Fertigungsindustrie - Heute ist das anders. Der indirekte Einkauf hat in Unternehmen an Bedeutung gewonnen, da schnelle und flexible Verfahren adaptiert werden mussten, um Social Distancing sowie die Sicherheit von Kunden und Mitarbeitern zu gewährleisten. Die Liquidität und Lieferfähigkeit von Lieferanten und Partnern sollte dabei stets überwacht werden, da die Pandemie in vielerlei Hinsicht die Lieferketten beeinflusst hat.

Die sogenannte Neue Normalität erfordert von jedem Einzelnen Anpassung und Flexibilität, sowohl für Anwender entlang der Source-to-Pay-Kette als auch für CPOs und CFOs. Während die Beziehungen zwischen Lieferanten und Kunden enger und intensiver geworden sind, erkennen beide Seiten auch die wechselseitige Abhängigkeiten stärker an. Im selben Zug ist aber auch klar, dass die Volatilitäten im Markt anhalten werden und wir uns auf zukünftige Schwankungen einstellen und vorbereiten müssen. 

Die Zeit, in der wir aktuell leben, ist von drastischen Veränderungen geprägt, in einem stärkeren Maße als sich das viele von uns vorher vorstellen konnten. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie stürzen die Weltwirtschaft in eine schwere Rezession, deren Ausmaß die Finanzkrise 2008/09 sogar übersteigt. Dennoch ist ein positiver Blick in die Zukunft sowie Fokussierung wichtig. Im aktuellen ProcureCon Report finden Sie interessante Einblicke und die Umfrageergebnisse von über 100 CPOs aus Europa. Hier können Sie den neuen Report herunterladen >>

Wenn Sie momentan Digitalisierunginitiativen im Bereich Source-to-Pay oder Procurement im Speziellen planen, dann freuen wir uns Ihnen unsere Lösungsansätze näher vorzustellen. Kontaktieren Sie uns gerne.

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Rowan Lemley

Rowan Lemley

Rowan Lemley arbeitet seit mehr als 10 Jahren im P2P-Bereich und hat in dieser Zeit umfassende Erfahrungen gesammelt – u.a. bei der von ihm gesteuerten Markteinführung verschiedener Lösungen wie Automatisierungen im Kreditorenbereich, B2B-Netzwerke, Finanzdienstleistungen, E-Procurement- und Product Information Management-Konzepte.

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